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Zwei Forschungsworkshops zu Nachhaltigkeit im Schmucksektor und Produktrücknahmesystemen

Im Juni veranstalten zwei Masterstudentinnen unserers Lehrstuhls zwei Forschungsworkshops im Rahmen ihrer jeweiligen Masterarbeit. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme! Weitere Informationen zu den beiden Workshops finden Sie ebenfalls auf den Seiten des JOSEPHS.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt: Workshop zu Nachhaltigkeit im Schmucksektor

Interaktiver Workshop für alle, die sich für Nachhaltigkeitsthemen rund um den Schmucksektor interessieren! Der Kaffee im Supermarkt ist Fairtrade-zertifiziert, die neue Jeans aus biologischer Baumwolle und die Fischstäbchen schmückt ein MSC-Siegel. Nachhaltigkeitssiegel sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie können den VerbraucherInnen helfen, bewusst Produkte zu kaufen, die sich durch hohe ökologische und soziale Standards auszeichnen. Aber wie sieht das ganze in der  Schmuckindustrie aus? Auch hier werden zunehmend Rohstoffe (etwa Gold und Diamanten) aus verantwortungsvollen Quellen bezogen und durch Siegel wie Fairtrade Gold, Fairmined Gold oder den Responsible Jewellery Council zertifiziert.

Im Workshop möchten wir gemeinsam die folgenden Fragestellungen bearbeiten:
•    Welche Nachhaltigkeitsherausforderungen bestehen im Schmucksektor?
•    Wie können Siegel und Standards helfen diese Herausforderungen zu überwinden?
•    Welche Wirkung haben Siegel für die KäuferInnen von Schmuck?
•    Wie sollten glaubwürdige und wirkungsvolle Standards gestaltet sein, um Nachhaltigkeitsherausforderungen im Schmucksektor zu begegnen?

Gemeinsam entwicklen wir Ideen und Lösungsansätze für verantwortungsvollere Lieferketten und Produkte im Schmucksektor. Der Workshop ist Teil eines mehrstufigen Forschungsprojektes zu Nachhaltigkeit im Schmucksektor.

Referenten: Laura Smolorz & Jens Heidingsfelder
Zeit: Dienstag, 19.06.2018 / 17:00 -19:00 Uhr
Ort: JOSEPHS®, Karl-Grillenberger-Str. 3, Nürnberg

Hier schließt sich der Kreis: Wiederverwertung statt Mülltonne. Ein Wünsch-dir-was-Workshop zur Gestaltung von Produktrücknahmesystemen

Ob große Unternehmen wie „H&M“, „Apple“ und „Nespresso“ oder kleine Unternehmen wie der Outdoor-Spezialist „Pyua“ oder der „Shiftphone“-Hersteller: Immer mehr Unternehmen implementieren Rücknahmesysteme für ausgediente Produkte. Statt für die Tonne sind diese zur Wiederverwertung bestimmt. Auf diese Weise tragen Produktrücknahmesysteme zur Müllvermeidung und Ressourcenschonung bei. Sie spielen dabei eine entscheidende Rolle – als Kunde: Nur, wenn Sie Produkte wieder zurückbringen, kann der Kreislauf geschlossen werden. Wie also sollen Produktrücknahmesysteme gestaltet sein, um Sie zu motivieren ein Produkt zurückzubringen? In diesem interaktiven Workshop entwickeln wir zusammen Ideen und Konzepte für Rücknahmesysteme unterschiedlicher Produkte. Zur Gestaltung von Rücknahmesystemen der Zukunft ergründen wir folgende Fragestellungen:
•    Wie sieht ein bequemes Rücknahmesystem für Sie aus? Wie soll es kommuniziert werden?
•    Was motiviert Sie ein Produkt nach der Nutzung wieder zurückzugeben?
•    Welche Unterschiede gibt es bezüglich verschiedener Produkte?

Mit Ihrer Teilnahme am Workshop unterstützen Sie ein Forschungsprojekt zu Produktrücknahmesystemen.
Bitte melden Sie sich per E-Mail an lena.schupp (at) fau.de für die Veranstaltung an. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt.

Referentin: Lena Schupp
Zeit: Samstag, 23.06.2018 / 14:00 -16:00 Uhr und Samstag, 14.07.2018 / 11:00 -13:00 Uhr
Ort: JOSEPHS®, Karl-Grillenberger-Str. 3, Nürnberg

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