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Lehrstuhl gibt Sonderheft zu „Planetary Boundaries and Sustainable Entrepreneurship“ mit heraus

Der Dachbegriff Sustainable Entrepreneurship, nachhaltiges Unternehmertum, beschreibt diejenige Gruppe von Wirtschaftsakteuren, die durch ihr Handeln Nachhaltigkeitsthemen gezielt behandeln und dadurch einen nennenswerten Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten. Doch oft lässt sich schwer greifen, woran eine nachhaltige oder nicht-nachhaltige Entwicklung festzumachen ist. Abhilfe hierbei kann das Konzept der „Planetary Boundaries“ schaffen. Abgeleitet aus den Naturwissenschaften verweisen diese „Belastungsgrenzen unseres Planeten“ auf jene ökologischen Parameter wie zum Beispiel die Stabilität des Klimas oder den Erhalt von Artenvielfalt, die darüber entscheiden, ob unsere Erde uns dauerhaft eine bewohnbare, uns vertraute Umwelt bieten kann. Nur innerhalb dieser planetarischen Grenzen ist dann eine nachhaltige Entwicklung möglich.

 

Welche neuen Perspektiven die Planetary-boundaries-Brille für eine Betrachtung von Sustainable Entrepreneurship erschließt, diskutiert ein gerade erschienenes Sonderheft der Zeitschrift „International Journal of Entrepreneurial Venturing“, das Prof. Markus Beckmann mit Prof. Stefan Schaltegger (Leuphana Universität Lüneburg) und Prof. Kai Hockerts (Copenhagen Business School) als Gastherausgeber verantworten. In ihrem dort erschienenen Einführungsartikel gehen die drei Forscher dieser und aber auch der umgekehrten Frage nach: Welchen Beitrag zur Umwelt und Wirtschaft kann Sustainable Entrepreneurship leisten, so dass die Menschheit fortbestehen kann.

 

Die Publikation steht zum Download unter: https://doi.org/10.1504/IJEV.2018.090990

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